Neuigkeiten

Wahlpflichtkurse im 8. Jahrgang des nächsten Schuljahres 2020/21

Liebe Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7, liebe Eltern,

da wir in diesem Jahr den üblichen Informationsabend zu den Wahlpflichtkursen der Klassenstufen 8 und 9 nicht in gewohnter Form durchführen können, haben wir Informationsmaterial zu den für das nächste Schuljahr angebotenen Kursen bereitgestellt.

Das Kursangebot soll zum einen verschiedene Interessenbereiche der Schülerschaft abdecken, es wird zum anderen aber auch von der Lehrerversorgung an unserer Schule bestimmt. Für die kommende 8. Jahrgangsstufe mit drei Klassen dürfen wir insgesamt maximal vier Wahlfpflichtkurse einrichten. Diese Kurse werden dreistündig durchgeführt, in den dritten Fremdsprachen sind vier Wochenstunden vorgeschrieben.

Für die kommende 8.Jahrgangsstufe können wir folgende Kurse anbieten:

Die dritten Fremdsprachen müssen von uns angeboten, jedoch nur bei ausreichender Schülerzahl eingerichtet werden.

Im beigefügten Wahlbogen sollt ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, eine Erstwahl und zudem zwei (gleichwertige) Alternativen ankreuzen. Ihr müsst also insgesamt drei Kreuze setzen!

Sollten die Erstwahlen für einen Kurs die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigen, müssen wir auf eure Alternativwahlen zurückgreifen.

Schön wäre es, wenn wir aufgrund eurer Wahlen tatsächlich vier Kurse einrichten und damit kleinere Gruppengrößen erzielen könnten.

Im Folgenden bekommt ihr eine kleine Einführung in das, was euch in den einzelnen Fächer erwartet.

Hier geht es zum Wahlbogen.

Schrittweise Öffnung der Schulen

Liebe Schüler*innen, Eltern und Beschäftigte der MGS,

mit diesem Schreiben informiere ich über das weitere Vorgehen bei der Beschulung in Zeiten wie diesen an der MGS. Im Rahmen der Vorgaben aus dem Bildungs- und Gesundheitsministerium geben wir vor dem Hintergrund unserer personellen, räumlichen und technischen Möglichkeiten unser Bestes, unterstützt vom Schulträger, dem Kreis Dithmarschen. Wie alle derzeit, „fahren wir auf Sicht“ und passen die Pläne veränderten Gegebenheiten an, notfalls auch kurzfristig: Sicherheit geht vor!

Seit der Schulschließung am 13.3. wird Notbetreuung angeboten und die Fernbeschulung ist ange- laufen zahlreiche Informationen dazu hat es gegeben. Im Rahmen unserer begrenzten Möglich- keiten versuchen wir diese zu optimieren. Die Erfahrungen geben Anstöße zur Fortentwicklung, vor allem aber zur Wahrnehmung seiner Pflichten durch den Schulträger. Herzlichen Dank vielen Lehr- kräften für ihre einfallsreichen Bemühungen sowie Schüler*innen und Eltern für die Unterstützung! Wir sollten alle mit der Lage gelassen und pädagogisch umgehen, Lerninhalte sind in einer solchen Ausnahmesituation nicht das Wichtigste. Die Benotung stützt sich auf die Leistungen bis zum Tag der Schulschließung, Leistungen danach werden nur positiv zur Verbesserung der Note angerechnet. Insofern sind Termine nur Planungshilfen. Der zeitliche Arbeitsaufwand für die Bearbeitung von Aufgaben in einem Fach sollte bei mittlerem Tempo die Schulwochenstunden im Fach umfassen, zuzüglich etwas Hausaufgabenzeit.

Dem Vorstand des Schulelternbeirates und vielen Klassenelternvertreter*innen sei herzlich gedankt für konstruktive Begleitung unserer Arbeit im Kollegium und Schulleitungsteam, auch dem örtlichen Personalrat.

Die Phase 1 vom 20.04. 5.05. der schrittweisen Öffnung der Schulen ist die bisher reibungslos verlaufene Durchführung der schriftlichen Abiturprüfungen. Auch die weiteren Bestandteile der Abiturprüfungen haben Vorrang vor allen anderen Lernangeboten.

Bei der Wiederaufnahme von Präsenzbeschulung gehen Gesundheit und Vorsicht vor. Das bedeutet, dass es vorerst v.a. wegen des Abstandsgebotes keinen Regelunterricht in der Schule mehr geben wird, wie wir ihn kennen. Vom Ministerium festgelegte Jahrgänge erhalten in Teilgruppen von Klassen schulische Präsenzangebote vor Ort in Kombination mit schulischen Lernangeboten für das häusliche Lernen und Arbeiten. Die Hygieneregelungen und Maßnahmen zum Infektionsschutz sind veröffentlicht und werden umgesetzt. Die betroffenen Schüler*innen und ihre Eltern erhalten gesondert Detailinformationen.

In der Phase 2 ab 06.05. bis voraussichtlich 22.05.2020 erhalten unsere 6. Klassen Präsenzangebote; die genauen Umstände wurden bereits mitgeteilt. Kinder mit ungeklärten Symptomen von Atemwegserkrankungen dürfen nicht in die Schule, Kinder, die zu Risikogruppen gehören oder im engen Kontakt zu solchen Personen leben, können beurlaubt und gesondert betreut werden.

In dieser Zeit gibt es für die Jahrgangsstufen 9, 10 und 11 Beratungsangebote: Sie sind niederschwelliger als die schulischen Präsenzangebote und haben zum Ziel, Schüler*innen in ihrer persönlichen schulischen Situation zu begleiten bzw. zu beraten, Rückmeldungen einzuholen zu Erfahrungen und Ergebnissen aus der Bearbeitung von Aufgaben für das häusliche Lernen, Fragen zu Lerninhalten und Aufgaben zu klären, Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen, individuelle Fördermöglichkeiten oder Unterstützungsbedarfe in den Blick zu nehmen und weitere Aufträge, soweit erforderlich, zu erläutern. Diese Beratungsangebote sind nicht verpflichtend in der Schule durchzuführen (wenn überhaupt, dann begrenzt auf sehr wenige zur gleichen Zeit), sondern können auch telefonisch oder über digitale Medien erfolgen

Das ist an der MGS im Wesentlichen schon erfolgt, weil alle Klassenlehrkräfte oder Vertreter*innen Kontakt zu möglichst allen Schüler*innen aufgenommen haben und solche Beratungsbedarfe abgefragt haben. Das wird fortgesetzt. Unsere Schulsozialarbeiterin steht ebenfalls zur Verfügung, die Fachlehrkräfte für Themen ihrer Fernbeschulung. Bei anhaltenden Problemen in dieser Kommunikation wenden sich Schüler*innen und Eltern notfalls auch an das Sekretariat, damit die Stufenleitungen aktiv werden, besonders falls es noch keinen Kontakt gab.

Für alle DaZ-Schüler*innen werden außerdem Unterstützungsangebote organisiert, die individuell vereinbart werden.

In der Phase 3, ab KW 22, sollen planmäßig schulische Präsenzveranstaltungen für die Jahrgänge 8, 9, 10, 11 dazu kommen. Schließlich sollen in Phase 4 auch die Jahrgänge 5 und 7 vor den Sommerferien, aber ohne genaue Datierung, Präsenzveranstaltungen in der Schule erhalten.

An den Tagen der mündlichen Abiturprüfungen in der KW 24 ab dem 8.06.20 sind keine anderen Präsenzveranstaltungen in der Schule zugelassen, die Anzahl der Prüfungstage richtet sich nach der Menge der Prüfungen. Die beweglichen Ferientage sind allerdings für Präsenzbeschulung zu nutzen.

Wir informieren weiter und beantworten Fragen. In Vorbereitung sind Hinweise zu Fremdsprachen- und Wahlpflichtkurswahlen, Elternversammlungen, Schul- und Klassenkonferenzen sowie zu Klassenfahrten.

Matthias Ramm, 2020-05-03

 

Keine Maskenpflicht

In der Handreichung zum Infektionsschutz wird explizit ausgeführt, dass es keine Verpflichtung gibt zum Tragen eines MNB in der Schule. Dies ist das Ergebnis intensiver und umfänglicher Beratungen und Abwägungen mit dem Gesundheitsministerium, unter Zugrundelegung der Empfehlungen des RKI und weiterer Expertenmeinungen. Hintergrund ist, dass nach wie vor die sicherste Schutzmaßnahme das konsequente Einhalten des Abstandsgebots ist sowie ausreichende Lüftung von Räumen und alle Beteiligten sorgsam darauf achten sollten, dass in allen schulischen Situationen dieses Abstandsgebot eingehalten wird – auch indem man das mit den Schülerinnen und Schülern ausführlich bespricht und Verhaltensregeln abspricht und – je nach Alter – auch einübt.

Das Tragen einer MNB könnte unter Infektionsschutzgesichtspunkten sogar dem gewünschten Ziel abträglich sein:

  • Menschen, zumal Kinder und Jugendliche, könnten sich in falscher Sicherheit wiegen und sich verleitet fühlen, mit der MNB das Abstandsgebot im Miteinander nicht mehr zu beachten.
  • Das Tragen einer MNB über längere Zeiträume ist belastend, durchfeuchtete MNBs können die Verbreitung von Viren erhöhen.
  • Häufiges Anlegen und Abnehmen der MNB – z.B. beim Wechsel zwischen Klassenraumsituation und Pause – verlangt, wenn es sicher geschehen soll, ein hohes Maß an bewusstem Umgang mit der MNB: keine Berührung der Atmungsfläche mit den Händen, sichere Verwahrung der MNB in einem Plastikbeutel o.ä., … - Das würde Erwachsenen hohe Disziplin abverlangen, bei Kindern und Jugendlichen dürfte die „Fehlerrate“ hoch sein.

Wenn Schülerinnen und Schüler oder auch Lehrkräfte sich aus eigener Entscheidung trotzdem mit einer MNB schützen möchten, ist das nicht verboten.

Insoweit in der Handreichung zum Infektionsschutz eine Empfehlung ausgesprochen wird, in Situationen, in denen das Abstandsgebot nicht verlässlich eingehalten werden kann (z.B. in Pausen), eine MNB zu tragen, so richtet sich diese an das Individuum, das nach eigener Einschätzung entscheiden kann, ob es dieser Empfehlung folgen möchte, und ist nicht als Empfehlung an die Schule zu verstehen, diesbezüglich Regelungen zu treffen. Wenn Sie – wie es einige von Ihnen tun – einen Vorrat an MNBs beschaffen und diesen zur Verfügung stellen, so ist dieses ein Angebot zur freiwilligen Nutzung. Es ist jedoch nicht beabsichtigt und vor dem Hintergrund des oben Ausgeführten auch nicht angezeigt, dass Schulen sich hierzu positionieren oder Beschlüsse fassen.

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